Sowjetunion
Aus Encyclopaedia Germanica
Die Union der sozialistischen Sowjetrepubliken (kurz: Sowjetunion) wurde 1922 auf dem Boden des untergegangenen Russischen Zarenreiches gegründet und löste sich im Dezember 1991 auf.
Die Sowjetunion war ein Vielvölkerstaat, dessen Hauptvolk jedoch das russische war. Sie war weiters ein formal föderaler Staat, der sich selbst in mehrere Teilstaaten unterteilte, faktisch jedoch ein Zentralstaat.
Die Mitgliedsstaaten der UdSSR waren (in Klammern das Jahr des Beitritts und des Austritts aus der UdSSR):
- Armenische Sozialistische Sowjetrepublik (SSR) (1936-1991)
- Aserbaidschanische Sozialistische Sowjetrepublik (1936-1991)
- Estnische Sozialistische Sowjetrepublik (1940-1991)
- Georgische Sozialistische Sowjetrepublik (1936-1991)
- Kasachische Sozialistische Sowjetrepublik (1936-1991)
- Kirgisische Sozialistische Sowjetrepublik (1936-1991)
- Lettische Sozialistische Sowjetrepublik (1940-1991)
- Litauische Sozialistische Sowjetrepublik (1940-1991)
- Moldauische Sozialistische Sowjetrepublik (1940-1991)
- Russische Sozialistische Föderative Sowjetrepublik (SFSR) (1922-1991)
- Tadschikische Sozialistische Sowjetrepublik (1929-1991)
- Turkmenische Sozialistische Sowjetrepublik (1925-1991)
- Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik (1922-1991)
- Usbekische Sozialistische Sowjetrepublik (1925-1991)
- Weißrussische Sozialistische Sowjetrepublik (1922-1991)

