Smolensk
Aus Encyclopaedia Germanica
| Basisdaten | |
|---|---|
| Staat: | Russische Föderation |
| Land: | Rußland |
| Bezirk: | Bezirk Smolensk |
| Kreis: | Kreis Smolensk |
| Einwohner: | 317.700 |
Smolensk (russ. Смоленск, weißruss. Смаленск, poln. Smoleńsk) ist die Hauptstadt eines Bezirks in Rußland, an beiden Ufern des Dnjepr. Das Gebiet gehörte bis 1939 zu Weißrußland.
Bevölkerung
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1885 | 34.348 |
| 2007 | 317.700 |
Geschichte
Smolensk ist eine der ältesten Städte Rußlands. Sie war der Hauptort der Kriwitscher, wurde 882 von dem Großfürsten Oleg besetzt, kam 1404 an Litauen, 1515 wieder an Rußland, bis die Polen 1611 die Stadt wieder an sich rissen; 1654 wurde sie unter dem Zaren Aleksej Mihajlovič endgültig von den Russen erobert. Sie war eine gewaltige Festung und hatte zur Zeit ihrer damaligen Blüte schon über 100.000 Einwohner.
Die Stadt wurde historisch merkwürdig geworden durch die große Schlacht am 17. August 1812, in der Napoleon I. die Russen unter Barclay de Tolly und Bagration schlug und sich dadurch den Weg nach Moskau bahnte. Zwei Denkmäler, eine Pyramide von Gußeisen zur Erinnerung an diese Schlacht und ein Monument des hier erschossenen Obersten von Engelhardt, sind in der Stadt errichtet. Bei dem Rückzug der Franzosen nach dem Brand Moskaus schlug hier Kutuzov im November 1812 die französische Nachhut unter Ney.
| Ortschaften im Kreis Smolensk |
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