Schweinfurt
Aus Encyclopaedia Germanica
| Wappen | |
|---|---|
| Bild:Wappen Schweinfurt.jpg.jpg | |
| Basisdaten | |
| Staat: | Bundesrepublik Deutschland |
| Bundesland: | Bayern |
| Bezirk: | Unterfranken |
| Einwohner: | 51.962 |
Schweinfurt ist eine kreisfreie Stadt im Bezirk Unterfranken (Bayern), am rechten Ufer des Mains.
Bevölkerung
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1885 | 12.502 |
| 1939 | 49.321 |
| 1987 | 51.962 |
Geschichte
Schweinfurt (Suinfurt, Suinvordi) war schon im 10. Jh. eine Burg und Sitz der Markgrafen von Schweinfurt, wurde aber 1003 nach der Empörung des Markgrafen Heinrich auf Befehl des Königs Heinrich II. geschleift. Als das markgräfliche Geschlecht 1057 ausstarb, fiel Schweinfurt an das Reich zurück, kam dann an die Grafen von Henneberg und erhielt im 13. Jh. Stadtrecht.
Die Stadt, welche nun Reichsunmittelbarkeit beanspruchte, wurde 1240 vom Bischof von Würzburg zerstört, 1259 neu erbaut und war längere Zeit an Würzburg und Henneberg verpfändet. 1354 ging die Pfandschaft an den Bischof von Würzburg allein über, wurde aber 1431 von der Stadt abgelöst und damit die Reichsfreiheit erworben.
1553 vom Markgrafen Albrecht von Brandenburg-Kulmbach besetzt, wurde Schweinfurt 1554 von bischöflichem und nürnbergischem Kriegsvolk erobert und verbrannt.
1803 kam die Stadt an Bayern, 1810 an das Kurfürstentum Würzburg, 1814 aber wieder an Bayern.

