Rheinfelden
Aus Encyclopaedia Germanica
| Basisdaten | |
|---|---|
| Staat: | Schweiz |
| Kanton: | Kanton Aargau |
| Bezirk: | Bezirk Rheinfelden |
| Einwohner: | 10.870 |
Rheinfelden ist eine Bezirksstadt im Kanton Aargau (Schweiz), am linken Rheinufer, wo der Strom den Strudel des Höllenhakens bildet und zu beiden Seiten eines schroff aufsteigenden Inselfelsens sich in zwei ungleiche Arme teilt.
Bevölkerung
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1880 | 2.243 |
| 1991 | 9.695 |
| 2007 | 10.870 |
Geschichte
Auf dem Felsen im Rhein thronte einst eine feste Burg, der Stein, wo die österreichischen Herzöge Hof hielten; sie wurde 1446 von den Eidgenossen zerstört. Rheinfelden war eine der vier Waldstädte am Rhein und kam als ein Bestandteil des Fricktals erst 1803 zur Schweiz (s. Aargau).
Nach Rheinfelden wurde der Herzog Rudolf von Schwaben (gest. 1080), Gegenkönig Heinrichs IV., genannt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde hier am 28. Februar 1638 Herzog Bernhard von Weimar von den Kaiserlichen unter Johann von Werth und dem Duca di Savelli zurückgeschlagen, erfocht aber 3. März daselbst einen glänzenden Sieg, welcher die Übergabe der Stadt zur Folge hatte.
| Ortschaften im Bezirk Rheinfelden |
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