Regimen mixtum
Aus Encyclopaedia Germanica
(lat. gemischte Staatsform) seit der Antike die Mischung der drei reinen oder idealen Staats- oder Regierungsformen Demokratie, Aristokratie und Monarchie. Erscheint vielfach deshalb erstrebenswert, weil durch die Mischung die negativen Entartungen der einzelnen Idealtypen vermieden ¬und die positiven Seiten von allen erhalten werden sollen. Auch deshalb nicht unrealistisch, da kein Staatsideal wirklich rein vorkommt, sondern in Wahrheit jede Verfassung ohnedies in der einen oder anderen Form gemischte Züge aufweist. Im regimen mixtum liegt weiters der Grundgedanke der Gewaltenteilung begründet.

