Paderborn
Aus Encyclopaedia Germanica
| Wappen | |
|---|---|
| Bild:Wappen Paderborn.jpg | |
| Basisdaten | |
| Staat: | Bundesrepublik Deutschland |
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen |
| Bezirk: | Bezirk Detmold |
| Kreis: | Kreis Paderborn |
| Einwohner: | 144.236 |
Paderborn ist die Hauptstadt eines Kreises im Bezirk Detmold (Nordrhein-Westfalen), am Ursprung der Pader, die in mehreren starken Quellen unter dem Dom entspringt, die Stadt in fünf Armen durchfließt und bei Neuhaus in die Lippe mündet.
Bevölkerung
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1885 | 16.624 |
| 1939 | 42.490 |
| 2007 | 144.236 |
Geschichte
Paderborn (lat. Paderae fontes, Patris brunna) war zur Zeit Karls des Großen ein Dorf. Letzterer hielt hier 777 den ersten Reichstag mit den unterworfenen Sachsen ab.
Zu Anfang des 11. Jh. erhielt die Stadt Mauern. Paderborn wurde dann Hansestadt und erwarb eine gewisse Unabhängigkeit.
1532 wurde die dort eingedrungene evangelische Lehre vom Erzbischof von Köln, Hermann von Wied, unterdrückt. Die Stadt wurde am 22. April 1604 von dem Bischof Theodor eingenommen und ihrer Privilegien beraubt. 1622 wurde sie vom Herzog Christian von Braunschweig überrumpelt und im Lauf des Dreißigjährigen Kriegs von den streitenden Parteien noch mehrmals besetzt.
| Ortschaften im Kreis Paderborn |
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