L'Estocq, Anton Wilhelm von

Aus Encyclopaedia Germanica

Wechseln zu: Navigation, Suche

Anton Wilhelm von L'Estocq, geboren am 16. August 1738 zu Celle (bei Lüneburg) und gestorben am 1. Januar 1815 in Berlin, war ein preußischer General.

Leben

Anton Wilhelm von L'Estocq trat in das preußische Zietensche Husarenregiment und erwarb schon 1761 bei Langensalza den Orden pour le mérite. Bei dem Feldzug nach Holland und am Rhein war L'Estocq Zietens Adjudant, zeichnete sich mehrfach aus und erhielt 1803 den Befehl über die Truppen in Neu-Ostpreußen.

Im Jahr 1807 griff L'Estocq mit den preußischen Truppen glücklich in den Verlauf der Schlacht bei Eylau ein und war nach dem Friedensschluß Mitglied der Kommission, welche das Verhalten der Offizieren während des Kriegs zu prüfen hatte, wurde darauf Gouverneur von Berlin, aus dieser Stellung jedoch nach Schills Auszug auf Verlangen Napoleons abberufen.

Während der Befreiungskriege wurde L'estocq nicht mehr im Felde verwendet; er starb zu Berlin am 1. Januar 1815.

Persönliche Werkzeuge