Kumüken
Aus Encyclopaedia Germanica
Die Kumüken (Kumyken) sind ein türkisch-tatarischer Volksstamm im russischen Terekgebiet in Kaukasien, zwischen den Flüssen Terek und Sulak längs des Kaspischen Meers bis nach Derbent hin wohnhaft.
Nachdem sie sich bereits 1559 Rußland unterworfen, 1604 aber wieder befreit hatten, unterwarfen sie sich 1722, als Peter I. seinen Zug nach Persien ausführte, von neuem, worauf in ihrem Lande die Festung zum heiligen Kreuz erbaut wurde.
Alle Kumüken sind Sunniten.
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