Krems an der Donau
Aus Encyclopaedia Germanica
| Wappen | |
|---|---|
| Bild:Wappen Krems an der Donau.jpg | |
| Basisdaten | |
| Staat: | Österreich |
| Bundesland: | Niederösterreich |
| Einwohner: | 23.713 |
| Politik | |
| Bürgermeister: | |
| Regierende Partei(en): | |
Krems an der Donau ist eine Statutarstadt in Niederösterreich; sie liegt 60 km westlich von Wien, am Einflusse der Krems in die Donau und am Fuße des Mannhardtsberges
Bevölkerung
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1880 | 11.042 |
| 1939 | 27.917 |
| 1991 | 22.783 |
| 2001 | 23.713 |
Geschichte
Krems (lat. Chremisa), an der fruchtbaren Donaulandschaft Wachau, ist einer der ältesten Ansiedlerorte am Nordufer der ostmärkischen Donau, dessen Geschicke das gegenüberliegende Stein meist teilte, wird in der Kriegsgeschichte vielfach erwähnt. So wurde die Stadt 1485 von den Ungarn lange, doch vergebens belagert; 1619 erlitt sie einen Überfall von seiten des böhmischen Obersten Carpezan, der jedoch abgeschlagen wurde. Am 28. März 1645 wurde sie an die Schweden übergeben, worauf die Kaiserlichen sie am 6. Mai 1646 wieder nahmen.
1741 setzte hier das bayrische Heer unter dem Grafen Törring über die Donau, und 1809 wurde Krems von den Franzosen beschossen.

