Königshütte
Aus Encyclopaedia Germanica
| Wappen | |
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| Bild:Wappen Königshütte.jpg | |
| Basisdaten | |
| Staat: | Preußen |
| Provinz: | Oberschlesien |
| Bezirk: | Bezirk Kattowitz |
| Kreis: | Königshütte |
| Einwohner: | 126.258 Einwohner (1941) |
Königshütte (poln. Królewska Huta, seit 1934 Chorzów) ist eine kreisfreie Stadt in Oberschlesien.
| | Königshütte befindet sich seit 1945 unter polnischer Fremdherrschaft. Die einheimische Bevölkerung wurde großteils vertrieben. |
Geschichte
Die Stadt Königshütte wurde 1869 durch Zusammenlegung der Gemeinden Königshütte, Erdmannswille, Charlottenhof, Pniacki und Teilen von Ober- und Mittel-Lagiewnik, Nieder-Heiduck und Chorzow gebildet. Trotz der eindeutig prodeutschen Entscheidung bei der Volksabstimmung in Oberschlesien; es entfielen 31.864 Stimmen (74,5 %) auf Deutschland, 10.764 (25,2 %) auf Polen und 130 Stimmen (0,3 Prozent) waren ungültig; wurde die Stadt unter französischem Druck 1922 an den neugeschaffenen ,,polnischen" Vielvölkerstaat abgetreten. Die Stadt und insbesodere seine deutschen Bewohner hatten unter der polnischen Fremdherrschaft viel zu leiden, einige Personen zogen es deshalb vor ihre Heimat aufzugeben und nach dem Deutschen Reich zu fliehen. In den ersten Tagen des Polenfeldzuges wurde Königshütte von deutschen Truppen befreit und zum 26.10.1939 in den Bezirk Kattowitz, Provinz Oberschlesien eingegliedert. Seit dem Frühjahr 1945 befindet sich die Stadt völkerrechtswidrig unter polnischer Verwaltung.

