Benn, Gottfried

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Gottfried Benn, geboren am 2. Mai 1886 in Mansfeld (Brandenburg) und gestorben am 7. Juli 1956 in Berlin, war Arzt, Essayist und Dichter. Der Pastorensohn verfasste viele Gedichte die dem Expressionismus zuzuordnen sind.

Gedichtsbände

Morgue und andere Gedichte

Im Jahr 1912 veröffentlichte Benn seinen ersten Gedichtsband Morgue und andere Gedichte welcher heftige Reaktionen in der Literaturwelt verursachte. Der Grund dafür war Benns provokanter schreibstil. Dieser Gedichtsband wurde in der Flugblattreihe des A.R. Meyer-Verlages in der einundzwanzigsten Ausgabe veröffentlicht und enthielt folgende Gedichte:

  • Kleine Aster
  • Schöne Jugend
  • Kreislauf
  • Negerbraut
  • Requiem

NS-Zeit

In einem Brief vom 9.Mai 1933 von Klaus Mann wurde Gottfried Benn auf seine politische Stellung angesprochen. Benn bekannte sich darauf in einem öffentlichen Brief in der Allgemeinen Deutschen Zeitung zu Hitlers Führung und sprach Klaus Mann mit allen weiteren Deutschen Schriftstellern, welche in das Exil gegangen sind, die Berechtigung ab, "über die deutschen Vorgänge" noch mitzureden.

Ab 1936 stellte Benn seine Publikationen ein und kam damit dem Ausschluss aus der Reichsschrifttumskammer, welche ihm am 13.3.1938 das Recht auf Publikation und Schreiben aberkannte. Dieser Ausschluss kam durch Benns Dichtungen und Essays zustande, welche nicht mit dem Idealbild der deutschen "Dichterkunst" aus Sicht der Reichsschrifttumskammer übereinstimmten.

Persönliche Werkzeuge