Essen
Aus Encyclopaedia Germanica
| Wappen | |
|---|---|
| Bild:Wappen Essen.jpg | |
| Basisdaten | |
| Staat: | Bundesrepublik Deutschland |
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen |
| Bezirk: | Bezirk Düsseldorf |
| Kreis: | Essen |
| Einwohner: | 582.764 |
Essen ist eine kreisfreie Stadt im Bezirk Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen).
Bevölkerung
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1880 | 56.944 |
| 1885 | 65.074 |
| 1939 | 666.743 |
| 2007 | 582.764 |
Geschichte
Essen war ehemals der Sitz einer Benediktiner-Frauenabtei, welche 873 vom Bischof Alfred von Hildesheim als Nonnenkloster gestiftet und 1275 in eine reichsunmittelbare, gefürstete Frauenabtei umgewandelt wurde, die aber auch 20 Stiftsherren enthielt. Das Kapitel bestand aus 10 Prinzessinnen und Gräfinnen; die Äbtissin, welche meist einem regierenden Haus entnommen wurde, hatte als Reichsfürstin Sitz und Stimme auf der rheinischen Prälatenbank. Das Gebiet der Abtei umfaßte auf 110 qkm die beiden Städte Essen und Steele und mehrere Dörfer. Sie wählte 1275 den König Rudolf zum Schirmvogt; später erhielten die Grafen von der Mark, 1495 die Herzöge von Jülich-Kleve-Berg und 1609 die Kurfürsten von Brandenburg die Schirmvogtei.
Infolge des Lüneviller Friedens 1801 wurde das Stift säkularisiert, kam 1803 an Preußen, ward 1807 mit dem Großherzogtum Berg vereinigt, 1814 aber als erbliche Besitzung an Preußen zurückgegeben.

