Stöber, Ehrenfried

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Ehrenfried Stöber, geboren am 9. März 1779 in Straßburg und am 28. Dezember 1835 gestorben, war ein elsässischer Dichter und Schriftsteller. Er war der Vater der elsässischen Dichter August und Adolf Stöber.

Leben

Ehrenfried Stöber besuchte das Protestantische Gymnasium und dann die Universität seiner Vaterstadt, studierte um im Notariat Nachfolger seines Vaters zu werden, Rechtswissenschaft, hörte aber, seinen literarischen Neigungen folgend, Vorlesungen der verschiedensten Art, z.B. bei J.J. Oberlin, Schweighäuser, Blessig, Haffner. Er setzte seine Studien in Erlangen fort, besuchte auf seiner Heimreise eine Anzahl deutscher Schriftsteller, begab sich dann nach Paris, wo er mit elsässischen Freunden und deutschen Schriftstellern verkehrte. 1806 wurde er Lic. juris. Der schriftstellerische Drang regte sich schon sehr früh bei ihm, und bald zeigte sich auch sein Bestreben, die schriftstellerischen Talente seiner Heimat zu dichterischer Arbeit zu sammeln, sei es in Taschenbüchern und Zeitschriften, sei es in Vereinen. Das von seinem Vater übernommene Notariat gab er 1822 auf, um sich der Advokatur zu widmen. Am 28. Dezember 1835 ist er gestorben.

Werke

  • Lyrische Gedichte, Straßburg 1811
  • Sämtliche Gedichte und kleine prosaische Schriften, Straßburg 1835/36
  • Daniel oder der Straßburger auf der Probe, Lustspiel, Straßburg 1823
  • Fedor Polsky, Drama, Mülhausen, 1872

Gedichte

  • Mein Stern
  • Der Gimpelmarkt
  • Odder au nit
  • Des greisen Sängers Trostgesang
  • An den Tod
  • Kaiser Sigismund in Straßburg
Persönliche Werkzeuge