Dillingen an der Donau
Aus Encyclopaedia Germanica
| Wappen | |
|---|---|
| Bild:Wappen Dillingen an der Donau.jpg | |
| Basisdaten | |
| Staat: | Bundesrepublik Deutschland |
| Bundesland: | Bayern |
| Bezirk: | Schwaben |
| Kreis: | Kreis Dillingen an der Donau |
| Einwohner: | 15.803 |
Dillingen an der Donau ist eine große Kreisstadt im Bezirk Schwaben (Bayern), an der Donau.
Bevölkerung
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1880 | 5.452 |
| 1939 | 6.559 |
| 1987 | 15.803 |
Geschichte
Die ehemalige Universität von Dollingen, welche, am 21. Mai 1554 vom Bischof von Augsburg, Otto von Truchseß-Waldburg, gestiftet, 1564 in die Hände der Jesuiten kam und ein hauptsächlicher Sitz der Polemik gegen den Protestantismus war, wurde 1804 aufgehoben.
Im Mittelalter residierten in Dillingen Grafen, als deren erster Hugbald (gestorben 909) erscheint. Einer seiner Nachkommen, Hartmann I. (gestorben 1121), erwarb durch Erbschaft die Grafschaft Kyburg und ist ein Vorfahr des Königs Rudolf von Habsburg.
Graf Hartmann IV. von Dillingen setzte 1258 seinen gleichnamigen Sohn, Bischof von Augsburg, zum Erben seiner Güter ein, welcher sie dem Hochstift vermachte. 1488 wurde Dillingen Residenz der Bischöfe von Augsburg.
1632 und 1648 wurde es von den Schweden, 1702 von den Österreichern, am 18. Juni 1808 von den Franzosen eingenommen. 1803 kam es mit dem Gebiet des Hochstifts an Bayern.
Bei Dillingen endete am 10. Oktober 1805 das Gefecht von Wertingen, indem Murat die Österreicher in die dortigen Sümpfe drängte.
| Ortschaften im Kreis Dillingen an der Donau |
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