Cronulla-Unruhen

Aus Encyclopaedia Germanica

Wechseln zu: Navigation, Suche

Als Cronulla-Unruhen (engl. Cronulla Riots) werden die gewalttätigen Zusammenstöße bezeichnet, die im Dezember 2005 in Cronulla, einem Vorort von Sydney (Australien) stattfanden.

Nachdem mehrere Vergewaltigungen von australischen Frauen und Mädchen durch libanesische Einwanderer, von der Seite der Polizei her vertuscht wurden ans Licht kamen, war die Stimmung in der Bevölkerung bereits sehr starkt aufgeheizt. Als es danach erneut zu einem derartigen Zwischenfall kam, bei dem ein Rettungsschimmer, welcher Übergriffe von Muslimen verhindern wollte, lebensgefährlich verletzt wurde, löste der Vorfall große Empörung in der Bevölkerung aus. In dieser aufgeheizten Stimmung kam es am Wochenende des 3./4. Dezember 2005 zum Zusammenstoß von Zuwanderern aus dem Nahen Osten, vornehmlich Libanesen und australischen Bürgern. Die Polizei, welche nur 700 Beamte zum Einsatz zur Verfügung hatte, konnte der Lage nicht mehr Herr werden. Die Bilder des Zwischenfalles gingen um die Welt, da es ja das erste Mal war, wo sich die Bevölkerung einer westlichen Industrienation gegen kriminelle Einwanderer erhob.

Persönliche Werkzeuge