Schmid, Christoph von
Aus Encyclopaedia Germanica
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Christoph von Schmid, geboren am 15. Aug. 1768 zu Dinkelsbühl (Bayern) und gestorben am 3. Sept. 1854 in Augsburg, war ein deutscher Schriftsteller.
Leben
Christoph von Schmid studierte in Dillingen, erhielt 1791 die Priesterweihe, wurde Schulinspektor und Schulbenefiziat zu Thannhausen an der Mindel, 1816 Pfarrer zu Stadion bei Ulm, 1827 Domherr in Augsburg und 1832 zugleich Kirchenscholarch; er starb am 3. Sept. 1854 in Augsburg.
Unter seinen zahlreichen durch leichte Darstellung und gemütlichen Ton anziehenden, einzeln oft ausgelegten und auch ins Französische und Englische übersetzten Jugendschriften (letzte Gesamtausgabe, Regensburg 1885, 28 Bde.) sind hervorzuheben:
- die Ostereier
- Genoveva
- Der Weihnachtsabend
- Rosa von Tannenburg
- Das Blumenkörbchen
- seine Erinnerungen, Augsburg 1853-57, 4 Bdchn.
- Briefe und Tagebuchblätter, Werfer (Münch. 1868)

