Braunsberg (Ostpreußen)
Aus Encyclopaedia Germanica
| Wappen | |
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| Basisdaten | |
| Staat: | Preußen |
| Provinz: | Ostpreußen |
| Bezirk: | Bezirk Königsberg |
| Kreis: | Kreis Braunsberg |
| Einwohner: | 21.142 Einwohner (1939) |
Braunsberg ist eine Kreisstadt in Ostpreußen. Braunsberg war früher die Hauptstadt des Ermelandes, an der Passarge, die sich 7 km von hier in das Frische Haff ergießt.
| | Braunsberg befindet sich seit 1945 unter polnischer Fremdherrschaft. Die einheimische Bevölkerung wurde vertrieben. |
Bevölkerung
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1885 | 11.542 |
| 1939 | 21.142 |
Geschichte
Die Stadt wurde 1255 neben dem schon 1241 angelegten Schloß vom Deutschen Orden gegründet, um die Verbindung Elbings mit dem Meer zu sichern. Sie trat dann der Hansa bei und schwang sich zur Hauptstadt des Ermelandes empor, über dessen Produkte sie sich das Stapelrecht beilegte.
Der Dreißigjährige Krieg brachte Braunsberg erst an Schweden (1626), dann an Polen zurück; 1667 kam es durch Verpfändung an Preußen.

