Bielefeld
Aus Encyclopaedia Germanica
| Wappen | |
|---|---|
| Bild:Wappen Bielefeld.jpg | |
| Basisdaten | |
| Staat: | Bundesrepublik Deutschland |
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen |
| Bezirk: | Bezirk Detmold |
| Kreis: | Bielefeld |
| Einwohner: | 324.938 |
Bielefeld ist eine kreisfreie Stadt im Bezirk Detmold (Nordrhein-Westfalen), 118 m üüber dem Merr, an der Lutter.
Bevölkerung
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1880 | 30.679 |
| 1939 | 129.466 |
| 2007 | 324.938 |
Geschichte
Der Ort Bielefeld ist zuerst 1015 (Bilivelde) nachzuweisen. Die Feste Sparrenburg stammt aus der Zeit Heinrichs des Löwen und diente in der Folge den Grafen von Ravensberg oft als Residenz. Doch stand Bielefeld, welches im 13. Jh. Stadtrechte erhielt, bis zur Reformation unter der Herrschaft der Abtei Herford, von welcher dann die meisten weltlichen Hoheitsrechte auf die Herzöge von Jülich übergingen. Im Mittelalter gehörte Bielefeld zur Hansa. Die Reformation fand um 1545 in der Stadt Eingang, gleichzeitig wurden auch die Festungswerke erweitert. 1625 wurde Bielefeld vom Kurfürsten Georg Wilhelm von Brandenburg in Besitz genommen, 1626 aber wieder von den Kaiserlichen besetzt und erst 1646 dem Kurfürsten Friedrich Wilhelm (Brandenburg)Friedrich Wilhelm zuerkannt. Nachdem 1671 der Versuch des Bischofs von Münster auf einem Kreistag zu Bielefeld, den Kurfürsten von Brandenburg für ein Bündnis mit Frankreich zu gewinnen, gescheitert war, wurde 1673 die Stadt von dem Bischof belagert, widerstand aber vermöge ihrer starken Befestigung.

