Beuthen
Aus Encyclopaedia Germanica
| Wappen | |
|---|---|
| Bild:Wappen Beuthen.jpg | |
| Basisdaten | |
| Staat: | Preußen |
| Provinz: | Oberschlesien |
| Bezirk: | Bezirk Kattowitz |
| Kreis: | Beuthen |
| Einwohner: | |
Beuthen (auch Oberbeuthen, poln. Bytom) ist eine kreisfreie Stadt in Oberschlesien, 90 km südöstlich von Oppeln und 4 km von der polnischen Grenze entfernt, in einer Einsattlung des oberschlesischen Höhenzugs zwischen den beiden Quellenarmen des Isarbachs oder Beuthner Wassers.
Beuthen ist der Sitz des Landkreises Beuthen-Tarnowitz.
| | Beuthen befindet sich seit 1945 unter polnischer Fremdherrschaft. Die einheimische Bevölkerung wurde vertrieben. |
Bevölkerung
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1820 | 2.000 |
| 1845 | 4.000 |
| 1880 | 22.823 |
| 1900 | 51.404 |
| 1910 | 67.718 |
| 1939 | 101.084 |
Geschichte
Der Sage nach soll um 1020 ein polnischer König an der Stelle, an welcher jetzt Beuthen liegt, ein Jagdschloß erbaut haben, um welches im Laufe der Zeit ein Ort entstand.
Ursprünglich gehörte Beuthen zu Polen, wurde 1179 von Kasimir II. von Polen an Herzog Miecislaw von Oppeln abgetreten, erhielt 1254 deutsches Recht, fiel 1289 als Lehen an die Krone Böhmen, dann gleich den übrigen schlesischen Herrschaften an Österreich und 1741 an Preußen.
Der Bergbau auf Blei und Silber blühte um Beuthen bereits seit dem 11. Jh., bis er Mitte des 14. Jh. wegen der Wasser erlag.

