Berchtesgaden
Aus Encyclopaedia Germanica
| Wappen | |
|---|---|
| Bild:Wappen Berchtesgaden.jpg | |
| Basisdaten | |
| Staat: | Bundesrepublik Deutschland |
| Bundesland: | Bayern |
| Kreis: | Berchtesgadener Land |
| Bezirk: | Oberbayern |
| Einwohner: | 7.538 |
Berchtesgaden ist eine Marktgemeinde im Berchtesgadener Land im Bezirk Oberbayern (Bayern).
Bevölkerung
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1880 | 1.780 |
| 1939 | 4.491 |
| 1987 | 7.538 |
Geschichte
Zu Berchtesgaden, das in den ältesten Urkunden Perthersgadmen heißt, erbaute um 1100 Irmgard, die Gattin Gebhards, Grafen von Sulzbach, ein Kloster für Augustinerchorherren, das sich 1122 zur Propstei gestaltete und unter Kaiser Friedrich I. 1156 Reichsunmittelbarkeit (dazu auch das Salzregal) erhielt.
Doch gab es stets Streit mit den Erzbischöfen von Salzburg, die sich das Hoheitsrecht über das Ländchen anmaßten, bis man auf Betrieb des Propstes Jakob II. Pütrich die Herzöge von Bayern zu Koadjutoren erwählte und 1627 die Reichsunmittelbarkeit des Stiftes anerkannt wurde.
Schon 1495 hatte der Propst den Titel Reichsfürst von Maximilian I. erhalten. Nach der Säkularisation (1803) kam Berchtesgaden an Salzburg, 1805 an Österreich, durch den 1810 zu Paris abgeschlossenen Frieden aber an Bayern, dem es seitdem angehört.
Das Stift zählte bis zu seiner Auflösung 47 Pröpste, deren letzter, Josef Konrad von Schroffenberg, zugleich Fürstbischof von Freising und Regensburg war.
| Ortschaften im Berchtesgadener Land |
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