Benediktbeuern
Aus Encyclopaedia Germanica
| Wappen | |
|---|---|
| Bild:Wappen Benediktbeuern.jpg | |
| Basisdaten | |
| Staat: | Bundesrepublik Deutschland |
| Bundesland: | Bayern |
| Kreis: | Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen |
| Bezirk: | Oberbayern |
| Einwohner: | 2.717 |
Benediktbeuern ist eine Gemeinde im Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen im Bezirk Oberbayern (Bayern), südwestlich von Bad Tölz in der Nähe des Kochelsees. Die Gemeinde gehört der Verwaltungsgemeinschaft Benediktbeuern.
Südlich von Benediktbeuern erhebt sich die steile, 1804 m hohe Benediktenwand, deren Gipfel eine lohnende Aussicht auf den Walchensee und die Zentralalpen, besonders auf das wilde Karwändelgebirge, gewährt.
Bevölkerung
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1880 | 780 |
| 1939 | 1.662 |
| 1987 | 2.717 |
Geschichte
Das ehemalige Benediktinerkloster wurde 740 von den Grafen Landfried, Waltram und Eleland gestiftet und von Bonifacius geweiht. Es war besonders im 11. Jh. die Stätte gelehrter Tätigkeit, wurde 1803 säkularisiert und von Joseph von Utzschneider zu seinem optischen Institut erworben, wo Georg von Reichenbach und Joseph von Fraunhofer viele Jahre ihre berühmten Gläser für optische Zwecke verfertigten. Als die Anstalt 1819 nach München übergesiedelt war, richtete der Staat zu Benediktbeuern einen Fohlenhof ein, und 1869 wurden die Veteranenanstalt und das Invalidenhaus von Donauwörth und Fürstenfeld ebenfalls dahin verlegt.
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