Baldung-Grien, Hans

Aus Encyclopaedia Germanica

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Hans Baldung-Grien (auch Baldung-Grün), geboren 1470 oder 1476 zu Gmünd in Schwaben und gestorben 1545 zu Straßburg, war einer der vorzüglichsten Künstler der Oberdeutschen Schule und sowohl als Maler wie als Kupferstecher und Zeichner für den Formschnitt bekannt.

Leben

Er arbeitete im Breisgau, in der Schweiz und im Elsaß. Zu Straßburg, wo er seit 1533 verweilte, war er bischöflicher Hofmaler und Mitglied des Großen Rats. Er starb daselbst 1545.

Baldung-Griens Gemälde zeigen den drastischen Naturalismus der Oberdeutschen Schule, danaben aber auch in Erfindung und Komposition eine wahrhaft schöpferische Phantasie. Bemerkenswert ist die schöne Anwendung des Helldunkels bei mehreren Werken.

Hauptarbeiten seind die Malereien im badischen Nonnenkloster Lichtental, vom Jahr 1496, und der Hochaltar des Münsters zu Freiburg, 1516 vollendet, dessen Mittelbild eine prachtvolle Krönung der Maria enthält und unter dessen Seitenbildern eine ungemein liebliche Flucht nach Ägypten für Baldung-Griens schönste Arbeit gehalten wird. Der Altar des ehemaligen Klosters zu Isenheim (Colmar) wird ihm mit Wahrscheinlichkeit zugeschrieben.

Werke

Persönliche Werkzeuge