Aschaffenburg

Aus Encyclopaedia Germanica

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Aschaffenburg
Wappen
Bild:Wappen Aschaffenburg.jpg.jpg
Basisdaten
Staat: Bundesrepublik Deutschland
Bundesland: Bayern
Bezirk: Unterfranken
Einwohner: 60.964

Aschaffenburg ist eine kreisfreie Stadt im Bezirk Unterfranken (Bayern), an der Aschaff und am rechten Mainufer, das hier allmählich zu dem Abhang des Spessarts hinaufsteigt.

Bevölkerung

Jahr Einwohner
1880 12.152
1939 45.379
1987 60.964

Geschichte

Aschaffenburg, im Mittelalter Aschafaburg, auch Askenburg genannt, bestand als Kastell schon zur Römerzeit.

Im 10. Jh. kam Aaschaffenburg, das bereits im 8. Jh. als Stadt genannt wird, an den Herzog Otto von Schwaben, der 974 daselbst das Stift der Heiligen Peter und Alexander gründete. Das Stiftsgebiet kam bald an Kurmainz, das bis 1558 die Propstei Aschaffenburg bestehen ließ. Die Stadt wurde 1122 von Erzbischof Adalbert I. Adalbert I. stark befestigt.

Auf dem Fürstentag zu Aaschaffenburg setzte Enea Silvio im Juli 1447 die Lossagung der deutschen Fürsten vom Baseler Konzil und die Anerkennung des Papstes Nikolaus V. durch und bereitete das Wiener Konkordat vor, das deshalb auch Aschaffenburger Konkordat benannt wird.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde Aschaffenburg 1631 von Gustav Adolf besetzt, 1634 nach der Schlacht bei Nördlingen von den Spaniern, 1646 von den Franzosen, noch in demselben Jahr von den Bayern und dann von den Schweden, 1647 von dem kaiserlichen General Garnier sowie 1672 von den Franzosen unter Turenne eingenommen.

Nach Auflösung des Erzstifts Mainz (1803) wurde Aschaffenburg Hauptstadt des gleichnamigen Fürstentums und kam mit diesem 1814 an Bayern.

Bei Aschaffenburg wurde am 14. Juli 1866 die österreichische Division Neipperg nach heftigem Kampf von der preußischen Division Goeben geschlagen und zum Rückzug in die Stadt genötigt, worauf diese von den Preußen im Sturm genommen wurde.

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